Du bist ein Frühaufsteher. Falls du bisher lieber lange geschlafen hast, überlege es dir noch mal. Denn ein üppiges Frühstück auf deinem Ostbalkon ist der perfekte Start in den Tag. Morgens direkt von den ersten Sonnenstrahlen begleitet zu werden, sorgt im besten Fall für ziemlich gute Laune.

Aber wie schaffe ich mir eine Frühstücksoase auf meinem Ostbalkon?

Der Fußboden:

Holz! Holz ist perfekt. Durch seine natürliche Maserung strahlt es eine schöne, angenehme Wärme aus, zudem speichert es die tatsächliche Wärme ganz gut, sodass du auch Mittags noch problemlos barfuß laufen kannst, ohne im Sommer dicke Kuschelsocken zu benötigen. Leider ist schönes Terrassenholz meistens nicht ganz günstig, mittlerweile gibt es aber auch Klickfliesen aus Holz, welche ihren Zweck gut erfüllen.

Wenn du Holz nicht wirklich etwas abgewinnen kannst, überlege dir Fliesen zu legen. Diese speichern die Wärme ebenfalls sehr gut und sind zudem sehr einfach zu reinigen.

Die Balkonmöbel:

Vorausgesetzt du gehst einem 9 to 5 Job im Büro nach, hast du die freie Auswahl. Metal, Holz, Korbgeflecht, Plastik, wie du möchtest. Solltest du Vormittags häufiger Zuhause sein, verzichte auf Aluminiumstühle und Tische oder anderes Metall, diese werden auch auf einem Ostbalkon im Hochsommer unangenehm heiß. Selbiges gilt für die typischen Plastikstühle. Ich selbst tendiere immer zu Holz, da ich einfach das Ambiente mag, dass durch schöne Holzmöbel erzeugt wird. Im übrigen haben auch Strandkörbe eine ganz tolle Wirkung.

Die Pflanzgefäße und Dekorationen:

Du hast weiterhin Glück. Auch bei Pflanzgefäßen hast du die freie Auswahl. Egal ob du es bunt, schlicht, mediterran oder eher wie im Landhaus magst. Gute Farben sind gelb, orange und rot. Auch Pastellfarben sind gut geeignet, entwickelt so der Balkon doch seinen eigenen zerbrechlich wirkenden Charme. Ebenfalls denkbar ist das Thema „Maritim“ mit verschiedenen Blautönen, wenn auch dieses eher für den Westbalkon geeignet ist.

Welche Pflanzen sind für die Frühstücksoase geeignet?

Petunien

Petunien

Fast alles. Solange es nicht mediterane Pflanzen wie Lavendel oder Citrusbäumchen sind. Die klassischen Sommerblumen wie fleißiges Lieschen, Petunien und Begonien fühlen sich genau so wohl wie Gräser. So lässt sich aus einem Kübel und Bambus ein toller Sichtschutz gestalten. Aber auch Margeriten und blaues Gänseblümchen werden auf einem Ostbalkon gut zurecht kommen.

Obst und Gemüse sind teilweise etwas tricky. Tomaten brauchen zum Beispiel viel Sonne, je nachdem wie lange die Sonne bis Mittags tatsächlich erhalten bleibt, kann das gut klappen oder total in die Hose gehen. Dafür dürften Radieschen auch im Sommer gut klappen, ein schönes Experiment für Kinder.

Wie habt ihr euren Ostbalkon gestaltet? Was darf bei euch auf keinen Fall fehlen? Erzählt es in den Kommentaren.