Norden, Osten, Süden oder Westen? Das ist hier die Frage. Wer erfolgreich balkongärtnern möchte, sollte sich über die Ausrichtung , also die Himmelrichtung seines Balkons bewusst sein. Ansonsten passiert es schnell,dass man voller Enthusiasmus bunte Blümchen und Gemüse kauft und den neuen Errungenschaften anschließend beim Sterben zuschauen kann. Und das, obwohl man sich voller Liebe um die Pflänzchen kümmert.

Dies ergibt sich aus den jeweiligen Ansprüchen der einzelnen Pflanzen. Ein Sonnenanbeter wird auf einem Nordbalkon nicht glücklich werden. Wenn ihr einen sonnigen Spanien Urlaub wollt, seid ihr auch nicht glücklich, wenn es stattdessen in die Arktis geht, oder?

Wenn ihr bisher also nicht wisst, welche Ausrichtung euer Balkon hat, beobachtet ihn einfach mal an ein paar sonnigen Tagen.
Habt ihr Sonntags, pünktlich zum Frühstück um 10 Uhr Sonne auf dem Balkon, habt ihr einen Ostbalkon.
Taucht die Sonne pünktlich zum Feierabend bei euch auf, dürft ihr euch über einen Westbalkon freuen.
Solltet ihr quasi durchgehend in der Sonne brutzeln können, habt ihr den Jackpot für alle mediterranen Pflanzen gezogen – einen Südbalkon.
Ist die Sonne nie wirklich zu sehen, solltet ihr nicht versuchen die nasse Wäsche draußen zu trocknen. Ihr habt einen Nordbalkon.

Für all diejenigen, die nicht ganz so romantisch veranlagt sind, tut es auch der Kompass auf dem Smartphone.

Mich interessiert abschließend, was für einen Balkon ihr denn habt? Welche Vor- und Nachteile sind euch schon begegnet? Hinterlasst einfach einen Kommentar.